Latex Allergie

Ritex klärt auf

Wenn es um gesunde Verhütung geht, gibt es zum Kondom kaum eine Alternative. Im Gegensatz zu anderen Methoden sind mit dem Benutzen von Kondomen keine gesundheitlichen Risiken verbunden. Zudem schützen Kondome zuverlässig vor Infektionen.

 

 

Falls man im Zusammenhang mit Kondomen überhaupt von Nebenwirkungen sprechen kann, betrifft das ausschließlich Menschen, die unter einer Latex-Allergie leiden. Gerade hier gilt es, einige Missverständnisse aufzuklären.

Eines vorweg: Durch die Verwendung von Kondomen kann man nicht zum Latex-Allergiker werden, wie von Prof. Dr. Dr. Proksch von der Uni-Klinik Kiel in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen wurde

Zum Glück leiden nur wenige Menschen unter einer Allergie gegen Naturkautschuklatex. Ein Material, das in vielen Alltagsgegenständen vorkommt. In den Gummibündchen bei Socken und Unterwäsche, in den Latexrücken von Teppichböden, in Autoreifen und deren Abrieb oder in vielen Teilen des Autoinnenraums.

Auch Kondome sind aus Naturkautschuklatex und können bei Latex-Allergikern allergische Reaktionen auslösen. Bei Ritex Kondomen ist durch spezielle Waschprozesse die Menge an löslichen Proteinen jedoch soweit wie möglich reduziert. Dennoch dürfen Latex-Allergiker auch diese Kondome nur nach Beratung mit ihrem behandelnden Arzt anwenden.