Eine Partnermassage ist weitaus mehr, als dem Partner 
mit zärtlichen Berührungen Entspannung und Wohlbefinden 
zu bereiten. Sie ist ein echter Vertrauensbeweis, der die 
Bereitschaft zur völligen Hingabe voraussetzt. 

Die richtige Atmosphäre

Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre. Achten Sie darauf, dass Sie ungestört sind. Selbst die gekonnteste Massagetechnik verfehlt ihre Wirkung, wenn das Ambiente nicht stimmt. Die Massage sollte auf einer festen Unterlage erfolgen. Gleichzeitig sollte der "Masseur" darauf achten, ebenfalls eine bequeme und entspannte Position einzunehmen.

Wenn Sie Ihren Partner massieren, reiben Sie Ihre Hände am besten vorher mit einem duftenden Öl ein. Wärmen Sie es mit Ihren Händen, denn zu kaltes Öl wird auf der Haut als unangenehm empfunden.

Die richtige Technik

Die erotische Partnermassage erfordert keine besondere Ausbildung. Entscheidend ist, dass Sie die richtigen Handgriffe beherrschen.

Streichen
Beim Streichen gleiten die Hände über große Hautpartien, z.B. über Rücken, Brust oder Bauch. Lassen Sie Ihre Hände von einem Körperteil zum anderen wandern. Schon bald wird sich bei Ihrem Partner ein Gefühl der allgemeinen Entspannung einstellen.

Kneten
Diese Technik eignet sich ideal, um leichte Verspannungen zu lösen. Kneten Sie die Haut mit leichtem Druck zwischen Daumen und Fingern und machen Sie dabei leichte Dreh- und Rollbewegungen.

Drücken
Stärkere Muskelverspannungen lassen sich durch so genanntes Drücken lockern. Üben Sie mit dem Daumenballen oder den Fingerknöcheln leichten Druck auf einzelne Körperregionen aus und bewegen Sie Ihre Hände hin und her. Oder legen Sie Ihre Hände übereinander und drücken Sie so auf bestimmte Körperpartien.

Klopfen
Durch rhythmisches Klopfen mit der gekrümmten Handaußenseite lässt sich die Muskulatur aktivieren. Besonders wohltuend wirkt sich diese Technik auf den Schultern und entlang der Wirbelsäule aus.

Die richtigen Körperregionen

Rücken und Po
Der Rücken gilt als das Zentrum für Vitalität und Energie. Emotionale Spannungen und Stress zeigen sich hier am deutlichsten. Deshalb sollten Sie ihm bei der erotischen Massage besondere Aufmerksamkeit schenken. Der Po gehört bei der Rückenmassage übrigens dazu. Hier befinden sich zahlreiche Muskeln und Bindegewebe, die für straffende Massagegriffe besonders dankbar sind.

Die Brust
Die Brust des Partners ist für Männer wie Frauen gleichermaßen ein Ort mit erotischer Anziehungskraft. Grundsätzlich verläuft die Brustmassage bei Mann und Frau gleich, wobei die Massage des Busens aufgrund seines zarten Gewebes viel Fingerspitzengefühl verlangt. Beginnen Sie mit großflächigem Ausstreichen, vom Bauch über den Brustkorb, zwischen den Brustwarzen hindurch bis zum Halsansatz. Zum Abschluss sollten Sie sich den Schultern Ihres Partners widmen. Umhüllen Sie seine Schultergelenke und geben Sie ihm so ein Gefühl der Geborgenheit.

Natürlich lässt sich eine Partnermassage auch auf weitere Körperregionen ausdehnen. Auch hier gilt: Übung macht den Meister. Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl und finden Sie heraus, was Ihr Partner als besonders angenehm empfindet.