Gesundheit

Weniger tierische Lebensmittel – was es deiner Gesundheit bringt

28.02.2017
  • Ernährung
  • Wellness

2016 gab es eine Studie, die die Auswirkungen unseres Fleischkonsums untersuchte – dass diese nicht gerade positiv ausgefallen ist, muss ich euch wahrscheinlich nicht erst lange erklären. Der Klimaschaden, der durch CO2-Emissionen, Wasserverbrauch und die Rodung von Wäldern (für Viehhaltung und Futtermittelanbau) entsteht, ist riesig. Allein das wäre ja schon Grund genug, um weniger Fleisch und tierische Lebensmittel zu konsumieren. Wer deshalb noch kein ausreichend schlechtes Gewissen hat, kann auf jeden Fall die eigene Gesundheit als Anreiz nehmen, um über die Ernährung nachzudenken. Eine „fleischbetonte Ernährung“, wie es so schön heißt, macht nämlich nicht eben gesünder.


Gehört haben wir es alle schon mehr als einmal, aber was genau ist eigentlich so ungesund an tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Käse und Wurst? Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass gesättigte Fettsäuren das Problem sind. Fett ist nämlich nicht gleich Fett. Menschen brauchen Fett, um zu funktionieren – allerdings gibt es da gute und schlechte Fette. Ungesättigte Fettsäuren sind gut, gesättigte Fettsäuren nicht. Und gesättigte Fettsäuren stecken vor allem in tierischen Lebensmitteln.


Sie erhöhen die Cholesterinwerte, und das führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Leberfett. Diabetes, Schlaganfälle, Herzleiden, Übergewicht – alles Dinge, auf die wir gerne verzichten würden. Klingt sehr extrem? Ist es auch, denn man muss sich schon einige Zeit lang „fleischbetont“ ernähren, um wirklich schwere gesundheitliche Probleme zu bekommen. Aber das ist ja nur das Ende der Fahnenstange. Fit sein und sich gut fühlen will doch jeder von uns. Und dabei hilft euch eine Ernährung mit weniger tierischen Lebensmitteln.

Konkret heißt das: Finger weg von Junkfood, Fertiggerichten, Fast Food und Keksen (die enthalten viele gesättigte Fettsäuren und außerdem Transfette), selten Fleisch, Milchprodukte, Käse und Wurst nur in Maßen. Dafür viel Gemüse, Obst, pflanzliche Öle und Vollkornprodukte essen. Wem das alles schon beim Lesen und langfristig sowieso zu anstrengend ist, der kann es ja zeitlich begrenzt ausprobieren.

Vegan auf Zeit?

Mittlerweile ist es ja Trend, das zur Fastenzeit zu machen. Zwischen Karneval und Ostern liegen 6,5 Wochen – das ist zwar einiges, aber überschaubar. Vor einigen Jahren habe ich mich dann ausnahmsweise mal von einem Trend überzeugen lassen und die Fastenzeit zu meinen persönlichen Gesundheitswochen ausgerufen. Keinen Alkohol, wenig Zucker, frisch kochen und: Wenig tierische Fette. Und tatsächlich: Neben 5 bis 6 Kilo weniger auf der Waage war ich in dieser Zeit fitter, ausgeglichener und habe mich super gefühlt! Eine Freundin, die sich jede Fastenzeit über vegan ernährt, hat genau das gleiche damit erlebt. Und mit der Aussicht darauf, sich nach Ostern ab und zu wieder einen Burger zu gönnen oder die Pizza mit viel Käse, hält man es auch viel besser durch.


Was ist jetzt das Fazit für euch? Wem etwas an der eigenen Gesundheit liegt und außerdem an Umwelt und Tierwohl, der sollte es ruhig ausprobieren. Zum Super-Asketen und Großmeister der Disziplin muss man ja dabei nicht von heute auf morgen mutieren. Und auch nicht strikt vegan leben. Dafür öfter mal Fleisch, Käse und Wurst durch etwas anderes zu ersetzen, ist gar nicht so schwer.

Natürlich möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen

... und freuen uns über Kommentare, Themenvorschläge und natürlich auch Feedback, was wir besser machen können. Schreibt uns gerne eine E-Mail oder kommentiert auf Facebook! Wir freuen uns drauf. :-)

Autor

Jacqueline

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