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Gesundheit

Verhütung nach der Schwangerschaft

26.10.2017

Das Kind ist da – jetzt herrscht riesige Freude und die Eltern sind bis über beide Ohren in den Nachwuchs verliebt. Aber es gibt auf einmal auch so viel zu bedenken und zu beachten. Gar nicht so einfach und vor allem ganz schön anstrengend! In den ersten Wochen nach der Geburt ist alles so aufregend und anders, dass kaum Zeit für andere Dinge da ist. Und wenn sich dann alles etwas eingespielt hat? Dann meldet sich auch das Liebesleben wieder zurück! Damit stellt sich automatisch eine Frage, über die man vorher vielleicht gar nicht nachgedacht hatte: Wie verhüte ich am besten nach der Schwangerschaft?

Nach der Geburt gibt es eine Art natürlichen Empfängnisschutz – beim Stillen wird das Hormon Prolaktin freigesetzt. Dieses Hormon unterdrückt den Eisprung. Wirklich zuverlässig ist das aber nicht. Deshalb sind auch in der Stillzeit Verhütungsmethoden notwendig!
Wenn gestillt wird, können Verhütungsmethoden auch Auswirkungen auf das Kind haben – da ist Vorsicht geboten. Natürlich sollten Frauen außerdem im Auge behalten, was für sie selbst schädlich oder ungünstig sein könnte.

Pille und Minipille

Die Pille gilt als ein sehr sicheres Kontrazeptivum, hat auf der anderen Seite aber auch zahlreiche Nebenwirkungen. Die Pille führt dem Körper eine Kombination aus Gestagen und Östrogen zu. Das sind Hormone, die in den Körper aufgenommen werden. Wenn ein Baby gestillt wird, gelangen diese Hormone mit der Milch auch in dessen Körper. Außerdem kann die Pille die Milchproduktion bei der Mutter hemmen. Die Minipille, die nur Gestagen in niedriger Dosis zuführt, hemmt die Milchproduktion nicht.

Natürliche Verhütungsmethoden

Während der Schwangerschaft und nach der Geburt kommen einige hormonelle Umstellungen auf die Frau zu. Der Zyklus verändert sich und braucht auch nach Geburt noch eine Weile, bis er sich wieder reguliert hat und so regelmäßig wie vorher stattfindet. Die Temperaturmethode ist daher direkt nach der Schwangerschaft als Verhütungsmethode zu unsicher.

Kondome

Kondome funktionieren ohne Hormone. Was schon generell gut ist, in der Stillzeit aber besonders, da so weder Mutter noch Kind Hormone zu sich nehmen. Und zudem sind Kondome eine Methode, die ihr nur anwendet, wenn es auch gerade akut ist – somit müsst ihr euch nicht noch zusätzlich zum stressigen Alltag mit Baby dauernd mit Einnahme der Pille, Temperaturmessen o.ä. beschäftigen beziehungsweise daran denken.

Spirale oder Hormonspirale

Eine Spirale kann erst eingesetzt werden, wenn sich die Gebärmutter vollständig zurückgebildet hat. Wann das ist, variiert bei jeder Frau und bewegt sich etwa im Zeitraum von sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Eine Kupferspirale enthält keine Hormone. Die Hormonspirale enthält wie die Minipille Gestagen in niedrig dosierter Form, so dass sie auch während der Stillzeit angewandt werden kann.

Es flutscht beim Sex nicht so richtig, und das im wörtlichen Sinn? Nach einer Geburt können hormonelle Umstellungen dafür sorgen, dass es zu vaginaler Trockenheit kommt. Dagegen haben wir was: Das Ritex HYDRO Sensitiv Gel ist besonders für sensible Anwender geeignet. Da das Gleitgel keine Konservierungsstoffe enthält und speziell auf den pH-Wert der Vaginalschleimhaut abgestimmt ist, kann es ohne Bedenken genutzt werden. Zusätzlich legen wir euch noch die Ritex IDEAL Kondome ans Herz, denn sie sind mit 50% mehr Gleitmittel beschichtet als andere Ritex Kondome.

Eine Frage, über die man vorher vielleicht gar nicht nachgedacht hatte: Wie verhüte ich am besten nach der Schwangerschaft?

Autor
Elena
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