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Kolumne

Kopf aus im Bett

08.01.2018

Ihr seid in festen Händen, aber Euer Sexleben ist in letzter Zeit so richtig mies? Was sich nicht unbedingt auf die Häufigkeit bezieht, sondern eher auf die Qualität. Oft liegt der Grund für unbefriedigenden Sex am Kopf – Stichwort mentaler Kreisverkehr. Die Gedanken drehen sich um alles Mögliche, nur nicht um das, worum es doch gehen sollte: Intimität genießen.

Das, was ablenkt und uns im Kopf herumgeht, kann sehr vielfältig sein. Stress, Job, Konflikte im Privatleben. Sehr oft steht uns aber auch eins im Weg: Selbstzweifel am eigenen Körper. Das betrifft häufig Frauen, aber nicht nur. Eine perfekte Welt der inszenierten Bilder verunsichert durch die Bank alle. Und schon setzt der selbstauferlegte Druck ein, ebenfalls perfekt sein zu wollen. Bilden sich in einer bestimmten Stellung Speckröllchen, habe ich Dellen an den Beinen, sieht der Bizeps zu mickrig aus? Leute, Euer Liebesleben ist kein Porno, der möglichst makellos aussehen soll.

Kopf abschalten beim Sex

So wird das mit der Hingabe und dem Genießen natürlich nichts. Vom Perfektionismus müsst Ihr Euch beim Sex lösen, denn sonst ist er vielleicht filmreif, aber nicht gut für Euch. Den Kopf einfach auszuschalten ist leichter gesagt als getan. Es könnte mit folgender Strategie aber ganz gut klappen: Versucht, Eure Sinne zu schärfen. Konzentriert Euch auf das Fühlen, Schmecken, Spüren des Anderen. Je mehr Ihr gezielt darauf hinarbeitet, desto mehr rückt der Kopf in den Hintergrund.

 

 

Genießen lernen hat auch noch einen anderen Aspekt. Oft gestehen wir uns nicht zu, einfach zu genießen. Werden wir verwöhnt, denken wir sofort daran, wie wir das Kompliment erwidern können. Was erwartet er oder sie von mir im Gegenzug? Vielleicht ja gar nichts. Also lehnt Euch entspannt zurück und erlaubt Euch, nicht an mögliche Erwartungen zu denken.

Wann geht das Kopfkino mit Gedankenkarussell besonders gern los? Wenn wir eher leicht gelangweilt sind und unser Hirn sich Ablenkung sucht. Abwechslung im Bett (ich meine nicht die Partner durchwechseln ;) ) ist generell eine gute Sache und kann besonders beim Abschalten gut helfen. Je spannender es aufgrund der Abwechslung ist, desto weniger hat der Kopf die Chance, sich nervend einzuschalten.

Falls das alles noch nicht reicht, hier noch ein paar Tipps:


Überlegt Euch nicht, was Ihr an Euch nicht mögt. Sondern lieber, was Ihr an Eurem Körper richtig gut findet! Hebt die Laune und das Selbstbewusstsein.

Wenn Ihr vorher merkt, dass Ihr ja gerne würdet, aber… dann gönnt Euch ein schönes Bad, etwas Wohlfühlpflege und freut Euch drauf. Wenn Ihr Euch in Eurer Haut besser fühlt, könnt Ihr Euch auch besser auf den Sex einlassen.

Geht mal von Euch aus – denkt Ihr im Bett pausenlos daran, ob der andere perfekt aussieht? Wahrscheinlich nicht. Und sehr wahrscheinlich wird er oder sie das auch nicht tun.

Überlegt Euch, ob Ihr vorhandenen Stress bewusst auf eine andere Weise abbauen könnt, so dass Ihr im Bett den Kopf frei habt.

Dessous! Ein neues, heißes Dessous sorgt für Wohlfühlen auf der einen und den Turbolader an lustvoller Vorfreude auf der anderen Seite.

Wenn alles gut flutscht, könnt Ihr Euch besser auf das Wesentliche konzentrieren. Unsere Gleitmittel helfen Euch dabei, einfach nur zu genießen!

 

Bildnachweis:
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512884778 © BraunS/istock

OFT GESTEHEN WIR UNS NICHT ZU, einfach zu geniessen

Autor
Jacqueline
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