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Erogene Zonen

06.03.2017
  • Wissenswertes
  • Sex

In der berühmten US-Fernsehserie „Friends“ gibt es eine bekannte Folge, in der Monica ihrem Kumpel Chandler die sieben erogenen Zonen einer Frau erklärt. Leider kommt im Laufe des Dialogs nie heraus, welche Körperstellen sie meint, denn sie macht eine Zeichnung und nummeriert die Zonen, so dass der Zuschauer nur Zahlen hört.


Deshalb erkunden wir die erogenen Zonen hier genauer (und zwar die beider Geschlechter), denn auch in der Liebe ist der Weg das Ziel: Das, was sich vor dem Höhepunkt abspielt, ist ebenso wichtig wie der Orgasmus selbst. Ein gutes Liebesleben lebt von Abwechslung, also warum nicht mal etwas Neues beim Vorspiel ausprobieren, indem ihr Körperstellen mehr Aufmerksamkeit widmet, die ihr vorher gar nicht auf dem erotischen Schirm hattet?

Übrigens: Die Vorlieben sind bei jedem Menschen sehr unterschiedlich. Man kann also nicht garantieren, dass jede erogene Zone immer funktioniert. Allen Liebenden gemeinsam ist auf jeden Fall, dass es keinen Super-Punkt gibt, der auf Knopfdruck zum Höhepunkt führt. Verschiedene Reizpunkte auszuprobieren und sich dabei auf den anderen einzulassen, lohnt sich für euer Liebesleben ganz sicher.

 

 

8 beliebte Zonen

  1. Mund

    Irgendwie logisch, denn wir lieben es ja auch, uns zu küssen. Dabei vergessen wir oft, die Lippen richtig mit einzubeziehen. Die Haut der Lippen ist dünn und deshalb sehr sensibel. Nehmt euch deshalb genug Zeit, die Mundwinkel, die Lippen und das Mundinnere, in dem sehr viele Nervenenden verlaufen, sanft zu erforschen.
  2. Hals und Nacken

    Kennt ihr das Gefühl, wenn im Nacken ein wohliger Schauer verläuft? Die Haut an Hals und Nacken ist empfindlich und viele Nerven verlaufen in dieser Region. Die hängen übrigens auch mit dem Kopf zusammen, sodass ein kleines Emotions-Feuerwerk in Kopf und Körper abläuft. Mit einer Feder zum Beispiel könnt ihr sehr zart, aber sehr wirkungsvoll stimulieren. Oft hat man sich den Nacken und die Schultern am Computer verspannt – eine Massage ist immer sehr erotisch und entspannend.
  3. Knie

    An die Knie denkt man nicht sofort, wenn man den Begriff erogene Zone hört. Aber die Knie, genauer die Kniekehlen, sind sehr sensibel. Würde man mit dem Daumen fest drücken, gäbe es einen Beugereflex. Dass sanfte Berührung dort sehr intensiv gefühlt wird, überrascht also nicht. Mit den Fingerspitzen sanft über die Kniekehlen zu streichen, macht euer Vorspiel bestimmt noch sinnlicher.
  4. Brust

    Die Brust ist bei Frauen eine ganz offensichtliche erogene Zone, klar. Aber wusstet ihr auch, dass sie beim Mann so richtig Feuer ins Spiel bringt? An den Brustwarzen laufen auch bei Männern sehr viele Nervenenden zusammen – sie sind deshalb für die männliche Sexualität wichtig. Ein Zwischenstopp in dieser Region kann sich also lohnen.
  5. Oberschenkel

    Die Oberschenkel?! Wirklich? Ja, denn stellt euch mal folgendes vor: An der Innenseite eurer Oberschenkel streicht jemand so leicht, dass man die Berührung kaum spürt, immer weiter nach oben in Richtung Schritt. Er oder sie weiß, wohin die Finger letztendlich wandern werden – und die Nervenenden in der sensiblen Haut der inneren Oberschenkel werden prickelnd stimuliert.
  6. Ohrläppchen

    Unsere Ohren sind ein empfindliches Organ – und das betrifft auch die Ohrläppchen. Viele Menschen mögen es sehr, wenn an und mit den Ohrläppchen gespielt wird. In der chinesischen Medizin repräsentieren die Ohren den ganzen Körper, hier sind alle Körperteile vertreten. Die Ohrläppchen mit den Lippen zu berühren oder mit den Fingern zu massieren, sendet aufregende Signale an den ganzen Körper.
  7. Handgelenke

    Die Haut an der Innenseite der Handgelenke ist so dünn, dass ihr eure Pulsadern sehen könnt. Entsprechend gut reagiert diese Stelle auf Reize. Wärme oder Kälte spürt ihr hier sehr stark. Berührung ist hier also sehr anregend – ob ihr dabei auf zart oder eher kräftig setzt, bleibt euch überlassen.
  8. Knöchel

    In der Reflexzonenmassage gelten die Knöchel als Verbindung zum Unterleib. Die Punkte unterhalb der Innen- und Außenknöchel sind also gute Stellen für eine Massage mit leichtem Druck. Im Gegensatz zur Fußsohle sind die Knöchel auch nicht kitzlig, so dass ihr euch beim Vorspiel unbesorgt in das Terrain wagen könnt.

Natürlich möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen

... und freuen uns über Kommentare, Themenvorschläge und natürlich auch Feedback, was wir besser machen können. Schreibt uns gerne eine E-Mail oder kommentiert auf Facebook! Wir freuen uns drauf. :-)

Autor

Elena

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