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Was ist eigentlich Sexting?

10.04.2018

Sexting. Die Mischung aus Sex und Texting, die sich auf Smartphones abspielt. Dieser zugegeben aufregende Trend hält sich schon seit einigen Jahren. Anzügliche kleine Nachrichten, oft auch mit Bildern zusätzlich angeheizt, die man sich hin- und herschickt. Klingt nach viel Spaß und Feuer im Liebesleben, aber trotzdem scheidet der Trend die Geister.

Denn Sexting muss nicht immer super laufen! „Ich hätte gerne Geschlechtsverkehr mit dir, nachdem wir ein angemessen langes Vorspiel hatten!“ Gääähn! Sexting ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Viel zu steife Nachrichten (das bezieht sich nur auf den Text), viel zu vulgär oder man weiß gar nicht so recht, was der andere gerne hört, um richtig ins Schwitzen zu kommen.

Was noch dazu kommt: Wenn das Ganze auch mit Bildern garniert ist, wie kann man sich da sicher sein, dass diese nicht in falsche Hände geraten? Einmal im Netz gelandet, kann eine sehr unschöne Lawine losgetreten werden – mit ruinösen persönlichen Folgen. Sexting kann also gleich auf zwei Weisen richtig peinlich werden.

Tja – dann doch lieber kein Sexting? Doch, wenn man/frau ein paar Dinge beachtet und richtig macht:

Gesicht wahren

Kennt Ihr den Vegetarier-Spruch „Nichts mit Gesicht essen“? Das gilt auch für Bilder beim Sexting. Nichts mit Gesicht drauf verschicken! Und Ihr müsst es auch nicht gleich mit Youporn aufnehmen. Raum für ein bisschen kribbelnde Vorstellungskraft und Erwartung dürft Ihr schon lassen – eine verführerische Pose, auf der nicht gleich alles zu sehen ist (vor allem nichts, was Euch sofort identifiziert, falls das Bild mal in falsche Hände gerät) bringt also in zweifacher Hinsicht Vorteile.

Nachsitzen

Auch wenn ich hier nicht die Deutschlehrerin raushängen lassen will: Achtet darauf, dass Eure Sexts nicht zu viele Fehler enthalten, denn das macht das Ganze abtörnend. Es zeigt, dass Ihr Euch nicht viel Mühe gegeben habt – und das kommt nicht gut an.

Vieldeutig und verheissungsvoll

Was für Fotos gilt, ist auch beim Text selbst ein guter Tipp. Fangt erst mal mit vieldeutigen Nachrichten an, die nicht zu pornografisch sind. Zum Beispiel die Nachricht, dass Ihr Euch am Abend in ein schickes Dessous werfen werdet und das von ihm ausgezogen haben wollt, sobald er zu Hause ist. Von da entwickelt es sich wahrscheinlich von ganz allein weiter. Vermeidet lieber Wörter, die Ihr sonst auch nicht in Eurem Sexleben benutzt.

An wen geht die Post

Auch ohne Bilder können Sexts, die aus welchem Grund auch immer in falsche Hände geraten, sehr peinlich werden. Deshalb immer die Nummer zwei Mal checken, bevor Ihr auf Senden drückt! Was den Empfänger angeht, solltet Ihr Euch gut überlegen, mit wem Ihr sextet. Traut Ihr demjenigen oder derjenigen die nötige Diskretion zu? Falls nicht, dann besser innerhalb einer relativen Anonymität bewegen (Tinder-Profil ohne Bilder, auf denen man Dich erkennt) oder es mit dieser Person lieber gleich sein lassen.

Inspiration

Ihr habt trotzdem noch keine Idee, was Ihr denn genau sexten sollt? Keine Sorge, es gibt genug Inspiration. Im Netz findet Ihr schnell Beispiele für gute Sexts, die Ihr als Idee verwenden und ausbauen bzw. variieren könnt. Teilweise sogar von professioneller Seite: Sexualtherapeuten erklären Euch, wie Ihr es machen könntet.

 

Bildnachweis:
587538972 © LuckyBusiness/istock
683423810 © ChesiireCat/istock

Sexting ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt.

Autor
Elena
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