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Deepthroat - der Oralverkehr mit Tiefe

19. Juni 2026, von Jenny

Deepthroat ist für viele von Euch eine spannende Fantasie, die erst wirklich durch die Erotikindustrie in den Mittelpunkt rückte. In den Sexfilmen sieht das tiefe Blasen oftmals einfach aus, sodass immer mehr Paare sich an das Experiment herantrauen. Wenn auch Ihr dazu gehört und gerne den sogenannten Rachensex ausprobieren wollt, dann seid Ihr bei uns richtig. Denn wir klären Euch auf, über Positionen, Risiken und den Würgereflex. Viel Spaß!

Was ist Deepthroat?

Mit Deepthroat ist eine beliebte Form des Oralsex beim Mann gemeint. Im Gegensatz zum klassischen Blasen wird beim Deepthroat der Penis bis in den Rachen eingeführt. Wenn Euch dieser Gedanke gerade reizt und Ihr mit der Vorstellung spielt, genau das ausprobieren zu wollen, dann seid Ihr hier genau richtig. Lasst uns also über Deepthroat (auch Deep Throat) sprechen.

Bevor wir jedoch tiefer in das Thema einsteigen, noch eine kleine Vorwarnung! Es gibt zwei Formen des sehr tiefen Oralsex. Die eine ist etwas „sanfter“, die andere verfolgt ein dominantes Setting. Was meinen wir damit?

Beim „normalen“ Deepthroat bestimmt meist der gebende Part, wie tief der Penis in den Rachenraum eindringt. Auch das Tempo wird von Eurer Partnerin oder Eurem Partner vorgegeben. Seid Ihr jedoch eher von der Sparte dominant und devot, dann läuft der Mundfick etwas anders ab. Hier bekommt der nehmende Part die Kontrolle und bestimmt Tempo und Tiefe. 

Deepthroat - wenn der Mann die Kontrolle hat

Einfach die Kontrolle übernehmen und sich das holen, was man sich wünscht! Wenn genau das Eure Gedanken sind, dann habt Ihr eine dominante Art an Euch. Grundsätzlich ist das kein Problem, solange der Oralsex in dieser Intensität mit Eurer Partnerin oder Eurem Partner abgesprochen ist. 

Die Wahrheit ist, für viele Paare macht genau dieses Machtspiel den Reiz aus. Wichtig ist jedoch, dass die Person, die gibt, nicht überfordert wird. Ein Abbruch muss jederzeit möglich sein. Deswegen empfehlen wir Euch, legt zuvor eine Handbewegung oder ein anderes Zeichen fest, welches den sofortigen Stopp signalisiert. Bitte schlagt Euch das Safeword in dem Falle aus dem Kopf. Euer Schatz wird keine Chance haben zu sprechen, wenn der Penis tief im Rachen steckt.

Warum bevorzugen Männer den dominanten Mundsex:

  • Gefühle von Macht und Dominanz: Die Situation verstärkt oftmals das Gefühl, die Führung zu haben, was manche Männer sexuell stark anregt.
  • Intensive Stimulation: Durch das sehr tiefe Eindringen in den Rachen und das dadurch entstehende Gefühl der Enge, verstärkt sich die körperliche Empfindung. In Kombination mit einem dominanten Setting intensiviert sich dieses Feeling noch mehr.
  • Visuelle Komponente: Für viele Männer spielt auch der Anblick eine wichtige Rolle. Zu sehen, dass Eure Partnerin oder Euer Partner Euch vollständig „ausgeliefert“ ist, kann die Stimmung anheizen. 

Wie funktioniert der tiefe Oralsex?

Wir wollen Euch eine kleine Deepthroat Anleitung geben, die Euch in die Welt des tiefen Blasens einführt. Denn der sogenannte Mundfick funktioniert etwas anders als der klassische Oralsex. 

Bevor wir jedoch damit starten, hier nochmals der Hinweis: Es sollte immer alles im Einvernehmen erfolgen. Ihr solltet unbedingt eine Handbewegung oder ähnliche Signale ausmachen, die dazu dienen, die Situation zu beenden. Bevor Ihr startet, solltet Ihr weitere Dinge beachten: Neben klaren Absprachen spielt auch die Gesundheit eine Rolle. Also bitte keine Experimente, wenn Ihr gerade erkältet seid oder andere Probleme mit dem Hals oder dem Rachen habt. Das kann den tiefen Oralsex unangenehm machen und auch gefährlich. Denn Ihr müsst durch die Nase Luft bekommen, da Euer Rachen „besetzt“ sein wird.

Deepthroat Anleitung - so gelingt das tiefe Blasen:

  • Entspannung schaffen: Bevor alles losgehen kann, sollte eine entspannte Atmosphäre vorhanden sein. Geht gemeinsam baden, macht Euch einen schönen Abend und genießt die Zweisamkeit. Erzwingt den tiefen Oralsex nicht, sondern lasst die Situation auf Euch zukommen. Kerzen und gefühlvolle Musik können ebenfalls für erotische Stimmung sorgen.
  • Kopf- und Körperhaltung beachten: Damit das Eindringen des Penis in den Rachenraum leichter wird, sollte der Kopf nach hinten gelegt werden. Mit dem Nackenknick wird der Rachenraum automatisch geöffnet. Für viele Frauen und Männer ist es angenehmer, wenn der Kopf über eine Kante (Bsp.: Bettkante) gelegt wird.
  • Entspannter Körper: Auf das Thema Entspannung sind wir schon eingegangen. Hier sprechen wir jedoch explizit vom Körper des aktiven Parts. Je entspannter Ihr seid, desto geringer wird sich der Würgereflex einstellen.
  • Langsames Herantasten: Auch wenn Euch vielleicht der dominante Teil in Euch vorantreibt, solltet Ihr mit dem Penis nicht sofort in die Tiefe gehen. Geht Schritt für Schritt vor, vor allem wenn die Sexpraktik vollkommen neu für Partnerin und Partner ist.

Unser Tipp zum Schluss, nehmt bitte den Druck aus der Situation. Setzt Euch keinen Tag X, an dem Ihr mit dem Deep Throat starten wollt, sondern lasst den Moment einfach kommen.

Ist Deepthroat gefährlich?

Der intensive Oralsex ist sehr erregend für beide Seiten, birgt allerdings auch Risiken, die wir nicht unter den Tisch fallen lassen wollen. Es gibt also ein paar Punkte, die Ihr beachten solltet.

Das größte Risiko ist, dass die Atemwege blockiert werden. Wie kann das passieren? Wenn der Penis zu tief in den Rachenraum eindringt, kann er den Luftdurchgang blockieren. Werden Zunge und Gaumen nach hinten gedrückt, verengen sich zusätzlich die Atemwege, was zu einer Luftnot führen kann.

Auch bei dem Winkel, in dem der Kopf geneigt wird, kann es zu Problemen kommen. Wird der Hals zu sehr überstreckt, kann sich beim Eindringen des Penis in den Rachenraum ein Druck auf die Atemwege legen. Das wiederum führt zu einer Blockierung. Dies ist einer der Gründe, warum ein eindeutiges Zeichen für den Abbruch so wichtig ist.

Die richtige Atemtechnik beim Deepthroat

Die richtige Atmung ist beim Deepthroat enorm wichtig, denn nur so lässt sich eine entspannte Situation ermöglichen. Eines vorneweg, der Penis dringt nicht in die Luftröhre ein, auch wenn sich das vielleicht so anfühlt. Theoretisch könnt Ihr also normal weiteratmen. Es besteht unter normalen Umständen keine Erstickungsgefahr. Bei einem schlechten Winkel wird es in der Regel nur unangenehm, aber auch das wollt Ihr vermeiden. Daher solltet Ihr auf die richtige Atemtechnik setzen. Denn nur wenn Ihr auch wirklich entspannt seid, gelingt Euch dieser tiefe Blowjob. Wir empfehlen Euch, langsam und ruhig durch die Nase zu atmen. Kommt es dann doch zum Würgereiz, kann es helfen, innezuhalten und tief durch die Nase auszuatmen. Diese Technik kann zu einer Entspannung des Rachenraumes führen. 

Solltet Ihr Euch auf den dominanten Oralsex einlassen, dann ist es wichtig, dass Ihr Eure Partnerin und Euren Partner im Auge behaltet. Weist auch immer wieder gerne auf die ruhige Atmung hin. Das vermittelt Eurem Schatz das Gefühl von Sicherheit, denn Ihr beweist, dass Ihr die Situation unter Kontrolle habt. Ein Wechsel der Position kann den Oralsex ebenfalls angenehmer machen.

Die besten Positionen beim Deepthroat

Ihr habt nun schon recht viel über den intensiven Blowjob erfahren. Kommen wir, vor dem Ende unseres Artikels, zum Thema Stellungen beim Deep Throat. Von vielen Paaren wird die kniende Position bevorzugt. Zum einen könnt Ihr den direkten Blickkontakt beibehalten, zum anderen hat diese Position einen zusätzlich unterwürfigen Reiz. Wir empfehlen sie jedoch für Fortgeschrittene, die sich an das tiefe Eindringen des Penis gewöhnt haben. Die kniende Position wirkt zwar simpel, kann aber schnell zur Überforderung Eurer Partnerin oder Eures Partners führen. Denn der gebende Part bestimmt bei der überragenden Position Tempo und Tiefe. Bei Unerfahrenheit kennt Ihr die Grenzen bisher nicht, was schnell zu einer Überforderung bei Eurem Schatz führen kann, wenn Ihr die Kontrolle habt. 

Um die Aufnahme des besten Stücks am Anfang einfacher zu gestalten, könnt Ihr eine abgewandelte Form der 69-Stellung nutzen. Statt sich seitlich liegend zu verwöhnen, kann die Partnerin oder der Partner auf Euch liegen und die eigenen Grenzen ausloten. So habt Ihr zwar nicht sofort die „Macht“, könnt aber den Einstieg sicher und einfacher gestalten. Das wiederum erzeugt Vertrauen.

Unser Tipp: Wer einmal schlechte Erfahrungen mit dieser intensiven Form des Oralsex gemacht hat, wird es vermutlich in Zukunft nicht noch einmal versuchen wollen. Deswegen, geht vorsichtig vor.

Abschließend möchten wir Euch noch einen Ratschlag mit auf den Weg geben. Wir sprachen mehrfach über den Würgereflex. Dieser kann beim tiefen Blowjob ein Problem sein. Mit der Atmung, die wir Euch vorgestellt haben, mildert Ihr den Reflex ab. Denkt aber auch an Pausen, während Eurer Session, um etwas mehr Ruhe und Entspannung zu erzielen. Ein Schluck Wasser zwischendurch kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Wollt Ihr eine Anleitung für sanfteren Oralsex? Dann ist der Artikel „Oralsex – Anleitung und Tipps für Blowjob und Cunnilingus“ genau das richtige Lesematerial für Euch. Jetzt wünschen wir Euch viel Spaß beim Deepthroat.

Bildnachweis: Canva Pro

FAQ - Häufige Fragen zum Deepthroat

Ist Deepthroat für Anfänger geeignet?

Ja, allerdings solltet Ihr Euch langsam herantasten. Ohne Druck, mit guter Kommunikation und ausreichend Entspannung fällt der Einstieg meist leichter.

Welche Position eignet sich für den Einstieg?

Für Anfänger sind Positionen empfehlenswert, bei denen der gebende Part Tempo und Tiefe selbst bestimmen kann. Das schafft Kontrolle und Sicherheit.

Wie wichtig ist Kommunikation beim Deepthroat?

Sehr wichtig. Offene Absprachen über Wünsche, Grenzen und ein eindeutiges Stoppzeichen schaffen Vertrauen und erhöhen die Sicherheit.

Ist Deepthroat gefährlich?

Bei gegenseitigem Einverständnis und vorsichtigem Vorgehen lässt sich das Risiko reduzieren. Trotzdem sollte auf die Atmung geachtet werden und ein klares Abbruchsignal vereinbart sein.

Sollte man beim Deepthroat ein Kondom verwenden?

Ja. Ein Kondom kann das Risiko einer Übertragung sexuell übertragbarer Infektionen beim Oralsex verringern und sorgt für zusätzlichen Schutz.

Die beste Technik ist die, bei der sich beide Beteiligten wohl und sicher fühlen.

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