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Sexting: Tipps zum Smartphone Trend

10. April 2018, von Natalie

Sexting gehört für viele zum modernen Dating einfach dazu. Ob in einer Beziehung, in der Kennenlernphase oder beim Flirten über Dating-Apps. Anzügliche Nachrichten, zweideutige Chats und sexy Bilder können die Spannung zwischen zwei Menschen ordentlich anheizen.

Doch so aufregend Sexting sein kann, so schnell kann es auch nach hinten losgehen. Ein unpassender Spruch, ein Bild im falschen Chat oder eine Nachricht, die komplett an der Stimmung der anderen Person vorbeigeht, können ziemlich unangenehm werden.

Die gute Nachricht: Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann sicher sexten und den digitalen Flirt richtig genießen.

Was ist Sexting überhaupt?

Der Begriff „Sexting“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Sex“ und „Texting“ zusammen. Gemeint ist das Verschicken von erotischen oder sexuellen Nachrichten, Bildern, Videos oder Sprachnachrichten über das Smartphone.

Heute beschränkt sich Sexting längst nicht mehr nur auf SMS oder WhatsApp. Auch über Instagram, Snapchat oder Dating-Apps wird geflirtet, geschrieben und manchmal auch etwas heißer gechattet.

Sexting-Tipp: Verschickt keine Bilder, auf denen ihr eindeutig zu erkennen seid

Wenn ihr intime Fotos oder Videos verschickt, denkt immer daran, dass ein Screenshot in wenigen Sekunden gemacht werden kann.

Deshalb gilt die wichtigste Regel beim sicheren Sexting: Verschickt keine Bilder, auf denen ihr eindeutig identifizierbar seid. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Euer Gesicht
  • auffällige Tattoos oder Piercings
  • persönliche Gegenstände
  • persönliche Dokumente im Hintergrund

Außerdem gilt: Weniger ist oft mehr. Ein verführerisches Foto, das Raum für Fantasie lässt, wirkt häufig sogar spannender als ein Bild, das direkt alles zeigt.

Heiße Nachrichten schreiben? Gebt euch etwas Mühe!

Sexting lebt von der Stimmung. Eine lieblos hin getippte Nachricht kann die ganze Spannung schnell zerstören. Natürlich muss niemand perfekte Grammatik beherrschen. Aber ein wenig Mühe zeigt Interesse und macht den Chat deutlich attraktiver. Schließlich möchte niemand das Gefühl haben, dass die Nachricht zwischen Supermarktkasse und Feierabendverkehr geschrieben wurde.

Fangt lieber mit Andeutungen an

Die besten Sexts müssen nicht sofort explizit werden.

Oft sorgen kleine Andeutungen für viel mehr Kribbeln. Zum Beispiel:

  • „Ich freue mich schon darauf, später mit dir allein zu sein.“
  • „Ich habe heute Abend etwas vor, das dir gefallen könnte.“
  • „Du gehst mir gerade nicht aus dem Kopf.“

Solche Nachrichten bauen Spannung auf und geben der anderen Person die Möglichkeit, auf den Flirt einzugehen.

Sextet nur mit Menschen, denen ihr vertraut

Vertrauen ist beim Sexting entscheidend. Gerade beim Online-Dating kennt man die andere Person oft noch nicht lange. Deshalb solltet ihr euch immer fragen:

  • Vertraue ich dieser Person?
  • Würde ich mich wohlfühlen, wenn ein Screenshot existiert?
  • Kenne ich die Grenzen der anderen Person?

Wenn ihr Zweifel habt, verzichtet lieber auf intime Bilder oder bleibt zunächst bei einem spielerischen Flirt.

Das richtige Timing beim Sexting macht einen großen Unterschied

Nicht jeder Moment eignet sich für eine heiße Nachricht. Wenn die andere Person gerade gestresst ist, bei der Arbeit sitzt oder einen schlechten Tag hat, kommt Sexting möglicherweise nicht gut an. Anders sieht es aus, wenn ihr wisst, dass eine Nachricht die Vorfreude auf ein Treffen steigern oder einen langweiligen Tag etwas aufregender machen kann.

Beim Sexting gilt deshalb wie beim Flirten generell: Timing ist alles.

Welcher Messenger eignet sich für Sexting?

Heute wird über viele verschiedene Apps geflirtet:

  • WhatsApp
  • Instagram
  • Snapchat
  • Dating-Apps wie Tinder
  • Messenger mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen

Trotzdem solltet ihr immer im Hinterkopf behalten, dass kein Messenger garantieren kann, dass Inhalte nicht gespeichert oder weitergeleitet werden.

Verschickt nur das, womit ihr euch auch dann noch wohlfühlen würdet, wenn es versehentlich in die falschen Hände gerät.

Keine Ideen? Bleibt authentisch

Viele machen sich beim Sexting unnötig Druck. Dabei gibt es keine perfekte Vorlage.

Die besten Nachrichten sind meistens die, die zu euch und eurer Beziehung zueinander passen. Übertriebene Sprüche oder Formulierungen, die ihr im echten Leben nie verwenden würdet, wirken schnell gekünstelt.

Bleibt locker, flirtet spielerisch und findet gemeinsam heraus, was euch beiden gefällt.

Gutes Sexting braucht Vertrauen, Timing und ein bisschen Fingerspitzengefühl

Sexting kann aufregend, verspielt und eine schöne Ergänzung zum Dating- oder Beziehungsalltag sein. Damit der heiße Chat aber nicht zum peinlichen Moment wird, solltet ihr bewusst mit euren Nachrichten und Bildern umgehen.

Wer auf Privatsphäre achtet, nur mit vertrauenswürdigen Personen sextet und sich nicht verstellt, hat die besten Voraussetzungen für einen prickelnden digitalen Flirt.

Bildnachweis:
587538972 © LuckyBusiness/istock
683423810 © ChesiireCat/istock

FAQ - Häufige Fragen zu Sexting

Was ist Sexting?

Sexting bezeichnet das Versenden von erotischen oder sexuellen Nachrichten, Bildern, Videos oder Sprachnachrichten über digitale Kommunikationskanäle wie Messenger, soziale Netzwerke oder Dating-Apps.

Was schreibt man beim Sexting?

Die besten Sexting-Nachrichten sind authentisch und passen zur Beziehung zwischen den Beteiligten. Spielerische, flirtende und persönliche Nachrichten wirken oft natürlicher als kopierte Sprüche.

Wie beginnt man mit Sexting?

Viele Menschen starten mit spielerischen oder zweideutigen Nachrichten statt mit direkt expliziten Inhalten. Kleine Andeutungen und Flirts können Spannung aufbauen und der anderen Person Raum für eine Reaktion geben.

Ist Sexting normal?

Ja. Für viele Menschen gehört Sexting heute zum Flirten, Dating oder zu einer Beziehung dazu. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten einverstanden sind und sich damit wohlfühlen.

Was sollte man beim Sexting vermeiden?

Vermeiden sollte man das Versenden von eindeutig identifizierbaren Bildern, das Überschreiten persönlicher Grenzen und das Senden unangemessener Nachrichten ohne gegenseitiges Interesse.

Welche Risiken hat Sexting?

Zu den größten Risiken gehören die unerlaubte Weitergabe von Bildern, Screenshots, Datenschutzprobleme und Missverständnisse zwischen den Beteiligten.

Sexting ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt.

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